Das Kommissionspräsidium traf sich mit Vertretern von SBB Cargo und SBB Infrastruktur zu einem Informationsaustausch, den
die Aktion gegen nächtlichen Bahnlärm organisiert hatte und uns freundlicherweise teilhaben liess.
Die Diskussion war angeregt und lieferte im wesentlichen folgende Ergebnisse:
Die Diskussion war angeregt und lieferte im wesentlichen folgende Ergebnisse:
- Es bestehen keine Alternativstandorte mehr.
- Der Ausbau des Gateways Rekingen komme nicht in Frage, weil dieser zu dezentral gelegen ist. Die Öffentlichkeit werde in den nächsten Monaten über «Fehlinvestitionen im Güterverkehr» informiert werden, wozu auch Rekingen gehöre.
- SBB Cargo ist sehr interessiert am Bau des Gateways, wird aber aller Voraussicht nach nicht selber als Bauherr auftreten.
- Es werde eine Ausschreibung geben, woran sich Firmen wie z.B. die HUPAC beteiligen werden.
- Erst wenn der Richtplaneintrag geschehen ist, wird die Projektierung beginnen.
- Zwar zeigt man Verständnis für die Beunruhigung im Limmattal, wirbt aber gleichwohl für Verständnis für die wirtschaftliche Sichtweise von SBB Cargo. Der Güterverkehr werde sich insbesondere aufgrund des China-Booms verändern. Die heute eingesetzten Transportschiffe fassen 6 – 7000 Container, die heute bestellten jedoch um die 10’000. Dies führt dazu, dass viel mehr Container zur selben Zeit in den nordeuropäischen Häfen ankommen und erst einmal aufgrund der Platzverhältnisse in den Häfen, grob triagiert abtransportiert werden müssen. Hier sieht SBB Cargo ein Geschäftspotential.
- Selbstverständlich haben wir unsere Sichtweise eingebracht und darauf hingewiesen, dass man auf besten Wege dazu ist, ein zweites Kloten zu schaffen. Wir haben SBB Cargo empfohlen, auch Schadenersatzzahlungen an Immobilien- und Grundstückseigentümmer in ihre Kosten/Nutzenrechnung einzubeziehen.